20 Feb
2017

Sprachregelung bei Kündigung von Führungskräften

Eine Sprachregelung bei Kündigung von Führungskräften ist wichtig für beide Seiten. In diesem Film zeige ich Ihnen, dass auch ein knockout zu verarbeiten ist, wenn Sie einen kühlen Kopf bewahren. Den verschafft Ihnen Ihre Vertrauensperson. Die plant gemeinsam mit Ihnen die ersten Schritte nach einer Kündigung.

Sie als Führungskraft sind es gewohnt, zu handeln und zu reagieren. Selbst. Doch nun liegen Sie am Boden. Haben keine Ahnung, wie es weiter gehen soll und wollen sich rechtfertigen, denn:

  • Was werden die Mitarbeiter sagen?
  • Was werden die Kollegen sagen?
  • Spricht sich das in der Branche herum?
  • Werde ich je wieder einen Job finden?
  • Denen werde ich zeigen, was eine Harke ist!
  • Ich nutze meine Kontakte, um mit Dreck zurückzuwerfen!

Foto: marshi / photocase

STOP! Bitte halten Sie inne und gehen Sie zu dem Menschen, dem Sie vertrauen können. Es gibt ihn. Der plant für Sie die nächsten Schritte und sucht erst mal einen Fachanwalt für Arbeitsrecht und einen Coach für die nächsten Karriereschritte. Ihre Vertrauensperson gibt Ihnen den Raum, sich auch mal auszutoben und mit dem Gefühlschaos klar zu kommen. Sie kann die für den Termin beim Fachanwalt für Arbeitsrecht wichtigen Unterlagen zusammensuchen: Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnung, Schriftverkehr (wie kam es dazu kam). Ihre Vertrauensperson fasst kurz schriftlich zusammen, worum es geht und überlegt gemeinsam mit Ihnen, wie eine mögliche Sprachregelung aussehen kann.

Es geht immer weiter. Auch wenn Sie das jetzt nicht glauben. Bleiben Sie cool und lassen Sie sich jetzt führen. Jetzt ist Ihre „Stunde der zweiten Reihe“. Wenn Sie das beherzigen, sind Sie einer guten Lösung für die Trennung schon ein großes Stück näher gekommen und haben gleichzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt.

von: Dr. Sandra Flämig | Kategorie: Allgemein Arbeitswelt heute

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